Projekt INKA
Altenburg
29.08.2017

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley besucht Projekt für Mütter mit Migrationshintergrund

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley besuchte am 28. August das Projekt „Mein Weg in den Beruf“ in Erfurt.

Das Projekt ist Teil des vom Bundesfamilienministerium geförderten Programms „Stark im Beruf“ und wendet sich gezielt an Mütter mit Migrationshintergrund und geflüchtete Mütter, um sie durch vielfältige Angebote bei der beruflichen Orientierung und beim Arbeitsmarktzugang zu unterstützen.

 „Das Programm „Stark im Beruf“ gibt den geflüchteten Müttern die es hierher geschafft haben eine Perspektive“, sagt Dr. Katarina Barley. „Im Erfurter Projekt konnte ein Drittel der Teilnehmerinnen im Anschluss an das Programm eine Beschäftigung aufnehmen. Das ist für jede dieser Frauen ein großer Erfolg, ich freue mich für sie. Wir werden an bundesweit 35 Standorten, wie hier in Erfurt, die Angebote für geflüchtete Mütter ausbauen. Wenn wir die Mütter integrieren, geben wir der ganzen Familie eine Zukunft.“ 

Seit Projektbeginn haben mehr als 70 Mütter die verschiedenen Angebote besucht. Mehr als die Hälfte von ihnen haben einen Fluchthintergrund. Von bisher 33 Absolventinnen konnten viele in Arbeit, Praktikum, Qualifizierung oder eine schulische bzw. berufliche Bildung vermittelt werden. Das Kernstück von „Mein Weg in den Beruf“ ist der sechsmonatige arbeitsmarktbezogene Sprachkurs für Mütter. Daneben finden offene Seminare für Frauen zu arbeitsmarkt- und gesellschaftsbezogenen Themen sowie jährlich eine Familienbildungswoche mit einem mehrtägigen Empowerment-Workshop zur Vereinbarkeit Familie-Beruf statt. Auch individuelle berufliche und soziale Beratung sowie Coaching für Mütter können in Anspruch genommen werden. „Die Arbeit mit Müttern mit Migrationshintergrund erfordert einen umfassenden Blick auf die persönlichen und familiären Bedarfe“, sagt Projektleiterin Christine Gessler-Unthan. Insbesondere geflüchtete Frauen bringen viele Kompetenzen und Arbeitserfahrungen mit, die sich aber oft nicht in formalen Bildungsabschlüssen widerspiegeln. Zudem liegt die Verantwortung für die Familie häufig allein bei Ihnen.“

Das Projekt „Mein Weg in den Beruf“ wird im Rahmen des Programms „Stark im Beruf - Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Es arbeitet unter dem Dach des Instituts für Berufsbildung und Sozialmanagement, einem Tochterunternehmen des AWO Landesverbandes Thüringen.

Informationen zum Programm finden Sie unter www.starkimberuf.de



Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley mit
IBS-Geschäftsführer Ulf Grießmann


Aufruf

Durch Ihre Brille geschaut
… so sehen Sie Altenburg-Nord

Aufruf - So sehen Sie Altenburg Nord

Gefördert durch das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds

ESF-gefördert